Grappling

Geschichte:
Grappling (engl.: raufen, ringen) ist der Überbegriff für alle Arten und Stile des modernen Bodenkampfes, wie z.B. das Brazilian Jiu-Jitsu, das ebenfalls brasilianische Luta Livre, das amerikanische Submission Wrestling, das russische Sambo oder das japanische Shoot Wrestling. Daneben bestehen Verwandtschaften zu „traditionellen" Stilen, wie dem europäischen Ringen oder dem Judo.

Technik:
Beim Grappling werden Würfe, Gelenkhebel, Würgetechniken und Haltepositionen trainiert. Das Ziel ist es, den Partner alleine mit diesen ringerischen Mitteln zu kontrollieren und/oder zur Aufgabe zu bringen. Dem Sportler steht dabei eine Vielzahl an möglichen Aufgabetechniken (Submissons) zur Verfügung.

Das Besondere:
Die speziellen Anforderungen an Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit machen Grappling zu einem umfassenden Ganzkörpertraining. Neben diesen körperlichen Attributen zeichnet sich der fortgeschrittene Grappler jedoch in erster Linie durch ein gutes Antizipationsvermögen und ein umfassendes Verständnis für Taktik und Timing aus. Der Kampf am Boden wird so zu einer Art Schachspiel, das derjenige Sportler für sich zu entscheiden vermag, der seinem Gegner im richtigen Augenblick einen Zug voraus ist.
Viele Sportler fasziniert beim Grappling gerade der Aspekt, dass man, ohne Schläge und Tritte auszuteilen, effektiv Kämpfe bestreiten kann. Trainings- sowie Wettkämpfe können auf diese Weise mit hoher Intensität geführt werden, ohne den Gegner bzw. Partner dem Risiko einer Verletzung auszusetzen.

Nächster Termin

Dienstag von 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr