Meisterhaftes Grappling

Grappling: Am Samstag waren in Ansbach die bayerischen Meisterschaften der Grappling Games ausgetragen worden. Während des achtstündigen Turniers konnten die Kämpfer des Fightclubs Friedrichshafen beweisen, dass sie in ihren Klassen nicht nur mithalten, sondern diese auch dominieren können. Andreas Huster wurde Zweiter, Klubkollege Nikolaj Seitz gewann sogar die Jugendklasse.

Nach teilweise sehr langen Wartezeiten zeigten Andreas Huster und Nikolaj Seitz, dass sie die technische Reife und die mentale Stärke besitzen, um an Turnieren zu bestehen. In der Gewichtsklasse bis 84 kg beendete Andreas Huster seinen ersten Kampf schon nach 40 Sekunden mit einem technischen Kabinettstück. Die dadurch aufgesparte Kraft war für seinen zweiten Kampf auch notwendig, der fast über die volle Distanz von fünf Minuten ging. Im Finalkampf verletzte sich der Friedrichshafener dann aber am Bein und musste vorzeitig abbrechen, obwohl er dem Gegner aus München ebenbürtig war. Somit belegte Huster einen wohlverdienten zweiten Platz.

Nikolaj Seitz, der bei den Jugendlichen in der Gewichtsklasse bis 77 kg startete, konnte dem ersten Gegner sofort seinen Kampfstil mit hohem Tempo aufzwingen und nach kurzen zwei Minuten das ungleiche Duell durch einen Würgegriff beenden cheap cialis overnight delivery. Im Folgekampf wurde es kurz eng für den Friedrichshafener. Der aber bewahrte einen kühlen Kopf und versetzte sich eine geschickte Befreiung in eine starke Position, die er bis zum Ende des Kampfes halten konnte und durch Punktevorsprung 5:0 gewann. Nikolaj Seitz hat souverän den ersten Platz belegt.

Beide Kämpfer des Fightclubs konnten den kräftezehrenden K.o.-Runden entgehen und hatten sich direkt ins Finale gekämpft. Die Bilanz nach einem langen Turniertag weist einen zweiten und einen ersten Platz auf. Trainer Benjamin Precht ist zu Recht stolz auf seine Kämpfer und ist gespannt auf die weiteren Turniere, die im Mai und Juni stattfinden werden. Denn: Nach dem Kampf ist vor dem Kampf.

Grappling ist eine Sportart, bei der die Grenzen der verschiedenen Bodenkampfstile wie beispielsweise Brasilian Jiu-Jitsu, Luta Livre, Ringen oder Judo verschwimmen, sodass ein breit gefächertes Sortiment an Hebeln, Würgegriffen und Würfen zum Einsatz kommt. Diese relativ junge Sportart gewinnt immer mehr an Bedeutung, da die steigende Popularität von Kampfsporturnieren mit vermischten Stilen (z.B. Events der UFC) immer mehr Fokus auf den Bodenkampf legt.